<<  >> (p.2)
    Author Topic: Professionelles BENUTZER-Programm  (Read 2053 times)
    LvM (OP)
    Full Member
    ***
    Offline

    Activity: 126
    Merit: 100


    View Profile
    April 28, 2013, 11:58:06 AM
     #1

    Professionelles BENUTZER-Programm

    Auch Bitcoins sind Geld, nur mit dem entscheidenden Vorteil, daß dessen Menge (angeblich) nicht über 21 Mio BTC vermehrt werden kann und Staat und Banken damit nichts zu tun haben. Um ihrem sozialistischen Umverteilungswahn in ganz Europa zu frönen, ist die EUdSSR getreu dem Motto Lenins dabei, das gesamte Euro-Geldwesen mit Hilfe ihrer Notenpresse zu verwüsten

    Wenn die Bitcoins Erfolg haben und nicht nur Spielwiese von Spekulanten, Computerfreaks und Betrügern bleiben sollen, sollte damit auch jeder blutige Laie ohne vertieftes EDV-Studium, tagelanges Rumrätseln und umständliche Bedienung zurecht kommen.

    Um aus Benutzersicht derart SIMPLE Dinge wie Zahlungein- und -ausgänge zu erledigen sind die Benutzeroberflächen allesamt viel zu kompliziert.
    Dazu ist ein narrensicheres, einfach zu bedienendes BENUTZERPROGRAMM notwendig.

    Der vielfach angepriesenen Bitcoin-qt.exe kann man Benutzerfreundlichkeit keinesfalls attestieren: ein (zudem fehleranfälliges) Spielzeug für Anfänger, bei dem kleinere Bedienungsversehen sogar zum Verlust der BTC führen können. Kommerziell absolut unbrauchbar.

    ARMORY von Alan Reiner ist da bereits um Klassen besser, aber noch durchaus verbesserungswürdig, da immer noch viel zu weit "unten" angesiedelt.

    Der Umgang mit Bitcoins wäre auf dem Userlevel so zu konzipieren, daß für Lieschen Müller praktisch kein Unterschied zum Umgang mit anderen Währungen besteht.
    Daß das, aufbauend evtl. auf ARMORY machbar ist, steht für mich außer Frage.

    Wichtigstes Petitum:
    Otto Normalverbraucher sollte mit den intern notwendigen Adress-Hieroglyphen, wallets etc. überhaupt nichts zu tun haben, sie nicht einmal zu Gesicht bekommen.

    Rein technischer Kram gehört praktisch zum Quellcode auf (unterer) Programmier-Ebene, geht also nur den Programmierer, nicht den Benutzer was an. Die Datensicherheit ist von einem gescheiten Benutzerprogramm automatisch gewährleistet, indem die mehrfache Verwendung derselben Adresse in kritischen Fällen automatisch unterbunden wird.

    In einer normalen Buchführung vergibt der Nutzer für seine Debitoren und Kreditoren Kontonummern, dazu Namen, Anschriften etc. Das läßt sich problemlos auch bei Verwendung von Bitcoins machen, weil das mit der verwendeten Währung nichts zu tun hat.

    Alles weitere,
    die Zuordnung von BTC-Adressen, die Mitteilung eigener Empfangsadressen, die Ausführung von Überweisungen bis hin zu Backups erledigt ein wirklich gescheites Programm als rein technisches Problem völlig selbständig, ohne den User damit sonderlich zu behelligen.

    Heraus käme im Prinzip ein normales Buchhaltungs-Programm, das nebenbei auch den Geldverkehr mit den Banken erledigt.
    "Bank" wäre im Falle von BTC eben die blockchain mit all ihrem drum und dran.

    Mit den im Bankverkehr maßgeblichen Protokollen belästigt man doch die User nicht.
    Wäre ja lächerlich, würde mein Bank-Modul die User mit Einzelheiten etwa des beleglosen DTA der Banken belästigen, wie das derzeit alle mir bekannten BTC-Programme machen. User sollte man mit rein technischen Details überhaupt nicht behelligen.

    In einem komfortablen Programm wäre auch daran zu denken, die BTC auf User-Klick auch mal als Euros, Dollars etc. darzustellen. Sind bei bekanntem Kurs technisch ja nur simple Umrechnungen, die jeder Rechner in nullkommanix erledigt. Ebenso sollte man die Darstellung mit 8 Nachkommastellen auf Knopfdruck auf zwei, drei.. oder null reduzieren können. Weiß gar nicht, was man sich mit den 8 NK-Stellen überhaupt gedacht hat. Gibt keine Währung, die mehr als 2 Nks verwendet. Aber auf Userlevel kann man das ja auch anders machen (µBit etc)

    Bleibt aus meiner derzeitigen Sicht das Problem mit dem Verwendungszweck, der wie bei jedem normalen Zahlungsverkehr angebbar sein müßte.
    Geht mit BTC aber anscheinend nur via "public" message, was wiederum die Sicherheit gefährdet.

    Da es sich beim BTC-Modul aber nur um sachlich simple Dinge wie die Abwicklung von Geldverkehr handelt, normal gebucht als "Zahlungs-Eingang/-Ausgang" ist das zumindest bei Verwendung einer doppelten Buchführung wohl nicht sonderlich wichtig.

    Zukunftsmusik, ich weiß... Vielleicht mach ich's ja mal. :-)

    BTC violates GAAP, result a MESS  https://bt.irlbtc.com/view/211835.0
    Anforderungen an eine PROFESSIONELLE BTC-Anwendung https://bt.irlbtc.com/view/189669
    BANKGEHEIMNIS mit BTC gleich NULL!? https://bt.irlbtc.com/view/188383 Antwort: Ja, wenn man nicht höllisch aufpaßt.
Page 1
Viewing Page: 2